Dresden. 30.08.2013. Wieviel Zehen braucht man zum Laufen? Alle!
Gern auch acht Zehen von Acht. Bei mir sind gerade neun von zehn laufbereit. Wegen einer sehr blau bis rot geschwollenen kann ich nicht zum Stadtlauf nach Leipzig.
Die zehn Kilometer waren unersetzbar wichtig vor Berlin. Trainieren geht erst wieder in ein bis zwei Wochen. Zum Glück wackelt der Hauptstadttermin Ende September nicht. Allerdings wird Dresden im Oktober wegen dem Trainingsausfall und folgender Schonung warscheinlich eher ein besserer Lauf werden.
Freuen kann man sich im Krankheitsfall aber schon auf den Pflichttermin zum Leipziger Stadtlauf in 2014.
Freitag, 30. August 2013
Sonntag, 25. August 2013
1. Waldschlösschenbrückenlauf
Dresden. 24.08.2013. Start war 20:30 Uhr. Und dann ging es zum ersten Mal über die frische, fast fertige, Brücke. Genial war es, den stadtwärtigen Anstieg über den Brückenbogen zu laufen. Eine sehr seltene Situation, wenn die Läufer aus Zielperspektive, langsam am "Horizont" auftauchen.
Ich bin ja gespannt ob es eine zweite Ausgabe der Laufszene geben wird. Gern auch wieder 3 km ohne Wertung.
Ansonsten beim Nachtskaten oder wieder eingebunden in die Strecke des Dresden-Marathon.
Ich bin ja gespannt ob es eine zweite Ausgabe der Laufszene geben wird. Gern auch wieder 3 km ohne Wertung.
Ansonsten beim Nachtskaten oder wieder eingebunden in die Strecke des Dresden-Marathon.
Samstag, 1. Juni 2013
Czechman 2013
Lázně Bohdaneč. 1.06.2013. Ich hatte mir viel vorgenommen. Also zumindest im Januar war ich voll auf Kurs mit einem Basic-Programm bei Schnee, Eis und in der Schwimmhalle. Nach sechs Wochen kam dann ein kleiner Erkältungs-Virus mit der Folge einer vierwöchigen Sportpause die sich am Ende richtig gut auf die Laufleistung auswirkte. Schwimmen und Radfahren waren aber nicht mehr angesagt. Da hatte ich auf einen warmen Frühling gehofft. Der Winter wollte auch nicht vergehen.
So ging es also dann zum Start des einzigen Triathlons in diesem Jahr, neben den geplanten August-Mini in Pöhl. Vlado, der Moderator, heizte wieder so ein, dass man dachte es ginge schon 11:30 los und alle die noch nicht im Wasser sind hätten den Start verpasst.
Als medizinisch vertretbare und gesunde Leistung hatte ich auf 5 Stunden geplant. Und so kam es dann auch. Erst ging es ins Wasser. Ganz langsam hineinwatend und ohne Leistungsdruck mit tiefgezogener Badekappe war das Schwimmen durchaus ein Genuss. Mit der Badekappe über den Ohren hörte ich die anderen Schwimmer nicht, dies werde ich bei nächsten Triathon, mit Ohrstöpseln versuchen zu übertreffen. Bei den 16°C Wassertemperatur hatte mich gefragt, warum ich nicht schon früher im Freiwasser geschwommen bin. Es war einfach nicht zu kalt. Beim Wechsel zum Rad hatte ich kurz die Schwimmzeit abgelesen, die mit Rad und den Wechseln 3 1/2 Stunden betragen sollte. Wir fuhren Rad und es regnete, renete und regnete. Es machte solange Spass, bis ich bei der zweiten Runde die Energieriegel zur Verpflegung wegen klammer Finger nicht mehr greifen konnte. Das hatte ich so noch nie erlebt. Außerdem kostete die Straffe Auslegung der Windschattenregel Kraft und machte ein gleichmäßiges Fahren, für mich als untrainierten, fast unmöglich. 10 Meter Abstand, dass heißt entweder Bremsen oder straff zum Überholen antreten. Beides ist problematisch. Da kommt man mehrmals ungewollt an die selbst gesetze Niveaugrenze. Beim Wechsel zum Laufen wollte ich mir den Luxus von Socken leisten da ich aber kaum den Helm öffnen konnte, schaffte ich es auch nicht die Socken anzuziehen. Wenigstens mit frischen Shirt ging es auf die Laufstrecke. Nach kurzer Zeit quietschten die Schuhe bei jedem Schritt vor Nässe. Denn es regnete immer noch und auch die ganze Nacht hindurch. Daher brachte der T-Shirt-Wechsel nur kurz einen Vorteil und eigentlich sinnlos. Obwohl ich mit dem Rad die Planung erfüllt hatte und mit 5 Minuten Bonus zum laufen ging, reichte es am Ende nicht für die 5 Stunden. Grund war sicher nur das Fehlen des kompakten Trainings. Normalerweise ist es ja nicht ganz ideal und leistungsfördernt, vor einer Laufveranstaltung zur Erwärmung 1,9 km zu schwimmen und 90 km mit dem Rad zu fahren.
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| Nur die Bieber-Ratte an der Oberelbe zeigte: "Dauerregen und Hochwasser ist traumhaft". |
Aber immerhin war das mein schnellster und stressfreister Czechman und der frühe Juni kann für einen Normalo Germano nicht der Termin zur Bestleistung sein. Dies ist gewöhnlich der Auftakt zum Sommer und schafft alle Vorausetzungen zu einer folgenden persönlichen Spitzenleistung! Jetzt ist es aber richtig schwer das Triathlonfieber abzuwähren und noch ein Jahr zu warten. Dann aber wieder!?








Mittwoch, 1. Mai 2013
10.000 Meter
Dresden. 1.05.2013. Nun endlich habe ich Grund die Bezeichnung inoffiziell richtig zu verwenden. Für mich ergibt sich eine persönliche Bestzeit von 34:57 min + 1:32 min = 36:29 min im Bahnlauf. Damit kann ich erstmals bestätigen, dass man auf der Bahn schneller läuft als im Straßenlauf. Über 4 Jahre war ich stets wesentlich länger über 25 Runden (10 km) unterwegs. Die Zeiten der Veranstalter fehlen mir leider noch. Auch muss ich mit 14 Sekunden mehr rechnen. Dies kam so: Ich hatte mir nichts vorgenommen und als ich an fünfter Stelle lief, war ich absolut zufrieden. Dann gab es aber vor mir einen Totalausfall und einen Einbruch. Nun war ich an dritter Stelle und wartete ab. Der Beste hatte uns bis zur dreiundzwanzigsten Runde dreimal überrundet. Hinter mir war weit Luft und ich hatte nur eine Stunde für die Veranstaltung eingeplant. Bei zwei Läufen würde es aber noch über eine Stunde bis zur Siegerehrung dauern. Keinesfalls sollte man da die Organisatoren enttäuschen und eher gehen. Daher sah ich nur die Möglichkeit dem Folgenden die Chance zu geben vor mir einzulaufen. Dies war dann Sekundensache. Aber der Ausflug war gerettet und der Vierte soll ja der Glücklichste sein. Übrigens ist auch die offiziellste Zeitmessung des Tages auch noch Beleg für die Aussage zum Bahnlauf. Ich habe allerdings zur Zeitermittlung die letzte Runde abgezogen und die langsamste der 24 anderen Runden ersatzweise addiert.
Ich hoffe aber, dass mir nicht nocheinmal so etwas einfällt und der ausgefallene Läufer im nächsten Jahr nicht wieder aufgibt. 2010 hatte er immerhin mit einer Runde Vorsprung gewonnen!!
Ich hoffe aber, dass mir nicht nocheinmal so etwas einfällt und der ausgefallene Läufer im nächsten Jahr nicht wieder aufgibt. 2010 hatte er immerhin mit einer Runde Vorsprung gewonnen!!
Sonntag, 21. April 2013
37. Leipzig Marathon 2013
Leipzig. 21.04.2013. Es ist immer wieder eine Freude, in Leipzig auf der Marthonstrecke zu laufen. Eine Runde erschien dabei fast etwas zu kurz bei dem schönen Wetter. Klar, ich bin einen Halbmarathon gelaufen. Für einen Sonnenbrand reichte es aber allemal. Höhepunkt war dieses Mal ein kleiner Schwenk, durch den man direkt auf das Völkerschlachtdenkmal zulief. Dies zum Gedenken an die Völkerschlacht vor 200 Jahren und den Hundertsten, des Völkerschlachtdenkmals. Wie jeder Lauf, hatte auch dieser wieder eine ganz neue Dynamik entwickelt. Vielleicht lag es an dem Wind der noch nie so stark blies bei meinen Leipziger Läufen? Da der Halbmarathon erst Mittag begann blieb schon vorher viel Zeit, zum Beispiel den Hauptlauf zu verfolgen. Der Marathonsieg war eine sichere Leipziger Angelegenheit. Ich weiß nicht ob Jakob Stiller bis zum zwölften Kilometer wußte wie groß sein Vorsprung war. Spätestens auf der Gegenlaufstrecke sollte er sich gewundert haben. Ob man da überlegt etwas entspannter zu laufen? Ich glaube das nicht wirklich.
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| Jakob Stiller. Ohne Druck mit Nr.: 40001 unterwegs. |
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| Was, es kommen noch mehr? |
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| "Ich habe doch gleich gesagt der Jakob ist dort vorn gerade aus gelaufen." |
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| "Mach mal halblang. Wir müssen erst am Freitag zum Nachtskaten in Dresden ankommen." |
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| "Was soll ich mit so einem Haufen anfangen. Macht hier jeder was er will?" |
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| "I hear the train a..." by Johnny Cash |
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| Sanct Michael (Detail: Volkerschlachtdenkmal) |
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